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Bis vor kurzem wurden die in Irland „verbrauchten“ Greys nach Spanien verkauft. Auch dort lebten und starben sie unter
Qualen. Nun mussten die Rennbahnen aus steuertechnischen Gründen schliessen, die Erleichterung aller Tierschützer war
gross. Leider wurde diese Freude aber schnell durch ein neues Problem getrübt. Nach der Schliessung der Rennbahn
in Barcelona wurde eine grosse Anzahl dieser geschundenen Greyhounds regelrecht über Nacht „ausrangiert“.
Tierschutzorganisationen in Spanien versuchten, so vielen Hunden wie möglich ein Ende in der
Tötungsstation zu ersparen.
Deshalb kämpfen die Tierhelfer nun mit riesigen Platzproblemen. Die Gebäude der Tierheime sind
häufig unzureichend oder bedürfen dringender Reparaturarbeiten. Die finanziellen Sorgen der Tierschützer vor Ort wiegen
schwer. Oft fehlt das Geld für Futter, Medikamente, Kastrationen oder andere Operationen.
Dazu kommt, dass sozusagen keiner dieser Greys in Spanien eine Chance auf Vermittlung hat. Beim
Hundekauf werden Welpen verlangt. Die sensiblen Hunde haben also nur dann wirklich eine Chance auf ein artgerechtes Leben,
wenn sie ausserhalb Spaniens von Tierschutzvereinen wie New Graceland übernommen und an gute Lebensplätze weitervermittelt
werden (siehe Erfolge).
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