Unsere
Hunde

     
 


Hier finden Sie wichtige Information zum Thema Gesundheit.
Diese ersetzen jedoch nicht den Gang zum Tierarzt!

Sollte Ihr Tierarzt keine Erfahrung mit Windhunden (bzw. Narkose, Greyhoundsperre, Mittelmeerkrankheiten) haben,
bitten wir Sie höflich, mit uns in
Kontakt zu treten.


Narkose

Wichtig! Greys, Galgos und Podencos dürfen keine Narkose mit Barbituraten bekommen. Barbiturate bauen sich über das Körperfett ab. Da Windhunde prozentual deutlich weniger Fettgewebe besitzen als Hunde anderer Rassen, wachen sie aus der Narkose nicht mehr auf! Machen Sie bitte Ihren Tierarzt unbedingt vor einer Operation darauf aufmerksam. Eine Narkose kann auch mit anderen Medikamenten durchgeführt werden.
 

 

Greyhoundsperre (Myoglobinurie) nach einer Hetze oder einem Sprint
Im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung (oder zum Namen der Krankheit)  kann jeder Windhund, nicht nur der untrainierte Greyhound, davon betroffen sein.  Die Greysperre ist keinesfalls mit einem menschlichen Muskelkater  zu vergleichen, sondern wird innert kürzester Zeit zur lebensbedrohenden Krankheit. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder Tierarzt diese Krankheit kennt; deshalb muss der Windhundehalter durch sein Fachwissen dazu beitragen, schnell zusammen mit dem Tierarzt lebensrettend einzugreifen. Es kann durchaus passieren, dass der Tierarzt den Kopf schüttelt; bestehen Sie aber auf die nachfolgend beschriebene Behandlung oder suchen Sie sich schnellstmöglich einen anderen Tierarzt, welcher Ihrem Hund helfen kann/will. Einigen Tierärzten hilft es weiter, wenn Sie ihm erklären, es handle sich um die gleiche Bedrohung, welche beim Pferd „Kreuzverschlag“ heisst.
Voraussetzung für die Greysperre ist immer eine starke Belastung der Muskulatur, sei es durch eine Hetzjagd, einen Sprint oder übermässiges Spiel. Nochmals; es hängt nicht in erster Linie vom Trainingsstand des Hundes ab, sondern es kann jeden Windhund treffen. Sogenannte „trockene“ Hunde (sehr gut bemuskelte Tiere) oder Hunde mit grossem „Jägerherz“, sowie Kälte oder schwül warme Luft unterstützen die Gefahr weiter.
Nach einem intensiven (Verfolgungs-) Lauf, nach einem langen Sprint oder nach intensivem Spiel, sollte man den Urin des Windhundes beobachten. Sobald er sich dunkler zeigt, besteht die Gefahr, dass er eine Greysperre hat, die unbehandelt Nierenschäden nach sich ziehen kann. Es muss unbedingt weiter beobachtet werden, ob er gut aufstehen kann, ob er weich geht oder „stelzig“ herumläuft, ob er besonders müde ist oder ob Fieber auftritt. Dies bitte auch noch die nächsten zwei, drei Tage immer gut beobachten.

Bei einer hochgradigen Greysperre ist der Hund kaum oder überhaupt nicht mehr in der Lage zu laufen oder sich zu bewegen. Er liegt am Boden, die Beine verkreuzt, der ganze Körper ist vollkommen hart und verkrampft, die Zunge lang, dick angeschwollen und wird herausgestreckt, die Augen quellen hervor, der Hund hat extrem hohes Fieber, der Urin ist schwarz, usw.
Soweit dürfen Sie es nicht kommen lassen, das ist eine Tortur. Gehen Sie lieber einmal zu früh zum Tierarzt!
Eine sichere Diagnose sollte ein Tierarzt stellen, schon um herauszufinden, warum die Veranlagung zur Greysperre vorliegt und ob man die Voraussetzungen für den Hund verbessern kann, damit so etwas gar nicht mehr passiert.

pdf-Datei mit weiteren Infos zur Greyhoundsperre

Mittelmeerkrankheiten

Unsere Hunde werden nach der Ankunft in der Auffangstation zuerst in unsere Quarantäne aufgenommen. Jeder Hund wird beim Tierarzt gründlich untersucht. Unter anderem wird das Blut auf die Mittelmeerkrankheiten Leishmaniose, Dirofilariose, Ehrlichiose und Babesiose getestet.

Bei den meisten Hunden sind die Ergebnisse glücklicherweise negativ.
Selbstverständlich werden Sie von uns über den Gesundheitszustand Ihres Adoptivhundes ganz genau aufgeklärt. Wir beraten Sie bei jedem Hund eingehend.

Die Leishmaniose ist die bekannteste Mittelmeerkrankheit.
Bei dieser Infektionskrankheit werden Parasiten, Leishmanien genannt, von der Sandfliege durch deren Stich auf Mensch oder Tier übertragen. Nach dem Stich vermehren sich die Leishmanien in den weissen Blutkörperchen von Mensch oder Tier und können die unterschiedlichsten Krankheitssymptome hervorrufen.
Aus jüngsten Untersuchungen geht hervor, dass die Leishmaniose auch erst nach Monaten oder Jahren ausbrechen kann. Das heisst, dass der Bluttest beim ersten Gesundheitscheck unseres Tierarztes vielleicht nichts anzeigt, der Hund aber trotzdem Leishmaniose hat.
Sollten also irgendwann unbestimmbare Krankheitsanzeichen bei Ihrem Hund auftauchen, ist es äusserst wichtig, den Leishmaniose-Test zu wiederholen
.
Eine frühzeitig entdeckte Leishmaniose kann man mit der richtigen Behandlung sehr einfach in den Griff bekommen.

Die Behandlung einer Mittelmeerkrankheit gehört in die Hände eines Tierarztes. Alternativmedizin (z.B. Homöopathie, Bachblüten) kann diese Behandlung sanft unterstützen.

www.leishmaniose.de

www.parasitus.com
 

ebenfalls wissenswert:
Verschleiss-Erscheinungen
Fütterung

Viele nützliche Infos finden Sie auch auf www.velicano.ch
 

 

Medizinischer Ratgeber

 
     

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