Verein New Graceland

Greyhounds

Greyhounds

 

Jährlich werden in Irland über 50'000 Greyhounds für die Rennbahn-Industrie gezüchtet.

 

Hauptziel der Rennbahn-Industrie ist es, so viel Profit wie möglich zu erzielen und nicht die artgerechte Haltung ihrer Geldmaschinen. Sie setzt jedes Jahr über 20 Millionen Pfund um.

 

Die Tiere sind 22 Stunden und mehr in ihren Boxen gefangen, die kaum 1 m² gross sind. Herausgelassen werden sie nur zu den Rennen, ohne die Möglichkeit sich aufzuwärmen, erleiden viele schmerzhafte Muskel- und Kapselabrisse, die in der Regel nicht behandelt werden.

 

Schon nach kurzer Zeit sind sie ihren Besitzern zu langsam und werden durch schnellere Hunde ersetzt – jährlich sind es Zehntausende, die damit zum Wegwerfartikel werden. Man entsorgt sie auf die billigste Art – die Hunde werden ausgesetzt, ertränkt oder aufgehängt, mit Autos gejagt und überfahren, ohne Nahrung und Wasser weggesperrt, bis sie der Tod von ihren Qualen erlöst…

 

Es ist skandalös, dass die EU jeden Wurf der Züchter sehr grosszügig subventioniert. Zusammen mit Organisationen in ganz Europa bekämpfen wir diese Politik der Europäischen Union, doch trotz mehrerer Petitionen sieht sich die EU nicht gezwungen diese Subventionen einzustellen. Gemachte Zusicherungen werden umgangen, indem die Zahlungen in ein anderes Ressort verlagert werden – doch wir geben nicht auf, denn es ist inakzeptabel, dass die EU Tierquälerei und Tiermord unterstützt.

 

Bis vor wenigen Jahren wurden die in Irland ausrangierten Greyhounds nach Spanien verkauft und mussten nun hier buchstäblich ums nackte Überleben rennen. 2006 musste die letzte Rennbahn in Barcelona schliessen, da das Renngeschäft durch die damalige Steuerreform nicht mehr profitabel war.

Die Erleichterung aller Tierschützer war sehr gross, doch leider wurde die Freude schnell durch ein Problem getrübt - mehrere Hundert Renngreyhounds mussten quasi über Nacht untergebracht und vor den Jägern gerettet werden.

 

Deshalb kämpften die Tierretter mit riesigen Platzproblemen. Die Gebäude der Tierheime sind meist unzureichend oder brauchen dringend Reparaturarbeiten. Die finanziellen Sorgen der Tierschützer vor Ort sind noch heute gross. Wir können helfen Geld für Futter, Medikamente, Kastrationen oder andere Operationen zur Verfügung zu stellen.

 

 

Steter Tropfen hölt den Stein - hoffen wir auf einen Domino-Effekt.

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